
"Ich sitze unter einem Olivenbaum auf der rotbraunen Erde, Wüstensand aus der Sahara. Die Vögel zwitschern sich leise in den Schlaf, man muß sich ganz vorsichtig bewegen. Ich gemieße den Rotwein und die Zigarette, die ich nicht mehr rauchen wollte. Im Hof des Hauses steht eine Bronzefigur auf einem Sockel - ein Schafhirte. Er erinnert mich an den Wanderer aus Porzellan, dessen Wanderstock zerbrach." (...)
"In Gedanken bei den Geschichten meines Ausflugs, fahre ich durch lange, enge kurvige Straßen, an deren Seiten sich Mauern aus Felssteinen entlangziehen. Ich suche neue Wege und Orte. Im Dunkeln sieht alles anders aus. Seit einer Stunde begegne ich keinem Auto mehr. Die Zedern, Granatapfelbäume, Zypressen, ein schwarzgrüner Wald. Ich fahre wahrscheinlich im Kreis - oder ich bin schon auf einer anderen Insel? Ich schwitze, obwohl es kühl ist. Am Himmel funkeln Sterne. Vielleicht scheint morgen die Sonne, und ich kann mich wieder den vielen Farben von Mallorca widmen. Endlich entdecke ich die staubige Zufahrt, das Tor und den Weg zu dem alten, geheimnisvollen Haus. Ich werfe meinem Freund, dem Schafhirten und Wanderer, einen Blick zu." (...) 
(Textauszug aus dem Mallorcabuch).
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